
2016, Winterthur-Seen
Afrikas Menschen in dauernder Unruhe und auf steter Wanderung
Splittergedanken aus dem afrikanischen Migrationen-Wirrwarr: nach Osten, nach Westen, in die Wüste, über alle Welt.
2016, Lörrach
Rache und Krieg gehen nie auf. Fastenpredigt
… Wir haben – damit dieser Geist der Gewaltlosigkeit – zu einer Dauerbewegung wird, eine Spiritualität zu entwickeln. Deren Grundlage ist die Ehrfurcht oder der Respekt vor jedem Menschen. Ob germanisch oder syrisch, ob Roma oder San – wir alle sind Menschen, auch wenn wir gottlob etwas anders aussehen mögen. Weiter: Kein Mensch und kein Volk verdient Rache und soll in einen Krieg gezogen werden. …
2015, Erlenbach, Bettagspredigt
«Die Menschheitsgeschichte ist durch Migration zu dem geworden, was sie heute ist. Es wird, rückblickend betrachtet, keine Zeit in der Zukunft ohne Migration geben.»
2014, Zollikerberg
Mein Weg zu Afrika als Weltreligion
2014, Mission 21, Basel
Heikle Mission – warnender Ansatz
… In dieser langen Zeit der Kirchengeschichte verbündete sich Mission immer wieder und stets anders mit Macht. So konnte sie sich genial hinter dem kolonialen System verstecken – und merkte es nicht.»
«Warum wird Multikultur dauernd negativ dargestellt? Die Zukunft liegt in der Mischung, d.h. ein Heraus aus der Einseitigkeit und das wiederum bedeutet eine Übernahme aus Respekt gegenüber anderen Ansichten oder anderen Ideen, Versuchen, Interpretationen. Das ist nicht Willkür, sondern Interaktion. Das ist nicht Eklektizismus, sondern ein Begegnen…
Der Künstler Ali Shahto war ein guter Freund von Al Imfeld. Shahto illustrierte Imfelds letztes Buch «Agrocity». An seinen Vernissagen trat Imfeld oft mit Gedichten auf.
Südsudan gegen Sudan 2014
Ausstellung Rampe 2013
2013, Ev.-ref. Kirchgemeinde Rheinfelden
Altern in Afrika
2013, Forum für Ethik und Ökologie, RomeroHaus Luzern
Europa – Afrika: ein schwarzes Trauerspiel. Wird Mali zum Vietnam der Franzosen?
… Schon die Vögel, die jährlich hin und herfliegen zwischen Europa und Afrika, verbinden beide Kontinente.
Auch die alten Höhlenmalereien von Südfrankreich bis Südafrika haben einen eindeutigen Bezug, bereits vor etwa 30’000 Jahren.
Sogar Winde und Sand, der Harmattan und der rötliche Wüstensand, verbinden beide Kontinente.
Auf solchem Hintergrund ist es lächerlich, zu behaupten, Afrika hätte mit Europa nichts zu tun. Europa kann Afrika niemals mehr hinter sich lassen…
2012, Historisches Museum Obwalden, Sarnen
Von Menschen und Kühen in Afrika und der Innerschweiz
…Da Imfelds eine arme Familie mit viel Kindern waren, hatte die Gemeinde beständig Angst, sie müsste eines Tags diese Unsesshaften durchfüttern. Also waren Imfelds zwischen Stuhl und Bank. Ja, Tschifferler, Zigeuner, solche, welche die eingebildeten Luzerner Bauern nicht wollten. Die Lage glich der heutigen, wo niemand Fremde will. Ja, Urschweizer – stellt euch das vor – waren Fremde, denen man nicht trauen wollte…
2000, Rote Fabrik Zürich, mit Brigitta Fischer
Wenn ein Eisberg entführt wird . . . Wasserballaden.
