Achebe und Soyinka

Zwei Meister nicht nur in Literatur sondern auch als Deuter afrikanischer Denkweisen und Erklärer historischer Ereignisse

 

Chinua Achebe, There was a country. A personal history of Biafra.
The Penguin Press, New York 2012. 333 pp. SFR 44.-

 

Wole Soyinka, Of Africa.
Yale University Press, New Haven & London 2012. 199 pp. SFR 29.-

 

Diese zwei Bücher legen eine Messlatte für zukünftige afrikanische Sachbücher, welche persönlich Erlebtes und Erlittenes wie Illustrationen zur Analyse faktischer historischer Ereignisse laufend hinzufügen,  Vergangenes mit Gegenwärtigem verknüpfen, und somit nicht Fakt nach Fakt aneinandergereiht isoliert präsentieren. Dadurch wird alles in ein Ganzes hineingenommen, ein Wir entsteht und somit sind selbst historische Ereignisse der Einsamkeit entbunden. Da nach klassischer Bantu-Denkweise alles miteinander verknüpft ist, können afrikanische Ereignisse nur im gleichzeitigen Umkreisen von lokalen und internationalen, von persönlichen und objektiven Vorgängen einigermassen erfasst und begriffen werden.

 

Chinua Achebe

Im Westen würde man sich wohl sofort abweisend einem weiteren Biafra- Buch gegenüber verhalten und dazu noch von einem Autor, der ganz persönlich miteinbezogen war. Man würde eine weitere Rechtfertigung eines der grausamsten Bürgerkriegs der afrikanischen Geschichte vermuten. Was soll eine persönliche Geschichte Biafras für Afrika und die Welt? So dachte ich und bestellte das Buch dennoch. Und dann? Ich las es in 2 Tagen mit grösster Spannung. Ich lernte sehr viel, denn Achebe vermochte auf geniale Weise diese Tragödie in ein Ganzes sowohl der Welt als auch Nigerias einzubetten.

 

Die ersten 100 Seiten vermitteln den kraftvollen und optimistischen Aufbruch der Graduate School von Ibadan in die erste afrikanische Universität Mitte der 50er Jahre. Dort traf sich die gesamte kommende Elite Nigerias. Der Leser wird in diese Atmosphäre voller Zukunftsvisionen packend mit hineingenommen. Alle sind berauscht; man kennt sich; alle leben wie in einem ewigen Bund des Zusammenhalts. Wie konnte es denn kommen, dass dieser Bürgerkrieg so plötzlich aus heiterem Himmel gnadenlos ausbrach und zwar mit all den Handelnden, die sich von „vorher“ kannten.  Wird da nicht jeder sagen: Das kann doch nicht sein. Diese Männer (Frauen gab es kaum) kannten sich doch. Was war das Gift, das abrupt all diese Menschen zerfrass und sogar zu diesen von zuvor unvorstellbaren Grausamkeiten antrieb, denn das afrikanische Biafra kann mit dem asiatischen Kambodscha verglichen werden. Wie können Menschen von einem Tag auf den andern so grausam und gnadenlos werden? Dazu glauben sie, dieser Krieg stände im Dienst einer gerechteren Welt im Aufbruch.

 

Bereits der 1. Teil bis S. 94 ist ein grandioser Essay vom Keimen eines gemeinsamen Afrika: von der Karibik über die USA, von Afroamerikanern in der Karibik und in den USA, von Paris nach Dakar, von Westafrika bis nach Madagaskar. Hier wird Négritude in ein All der Welt gestellt, um daraus ein Afrika nach der Unabhängigkeit entstehen zu lassen. Es war eine Zeit der Visionen und damit auch der Poesie. Es gab so etwas wie einen Triangel zwischen Ghana, Nigeria und dazwischen Senegal.

Achebe vermag es glänzend, dieser Zeit ein anderes als ein bloss literarisches Gesicht zu geben; es war ein brodelnder Kochtopf mit vielen Zutaten.

 

Dann folgt das Gift des Nationalismus, an dem Nigeria zerbricht. Plötzlich holte die Geschichte die Menschen einer einstigen Kolonie, die durch den Rausch geblendet war, ein. Der Norden hatte einst ausbedungen, nicht christlich missioniert zu werden. Daran hielt sich die britische Kolonialmacht strikt. Damit jedoch wurde der Norden nicht westlich eingeschult; statt Englisch dominierte das Arabische des Koran. Diese Bildung jedoch schloss die Menschen vom kolonialen Beamtentum aus. Obwohl selbst gewollt, vergass der Norden diesen Hintergrund und fühlte sich kurz nach der Unabhängigkeit benachteiligt. Die Briten holten Igbo, die heisshungrig nach der neuen Schule und einer Arbeit waren. Dieser Fleiss wurde bei den anderen rasch als Gier beurteilt. Die Igbo kamen leicht in Verwaltungsstellen hinein, nicht weil die Briten sie förderten, sondern weil sie in den westlichen Wettbewerb eingestiegen waren, in die Hausa-Fulani-Gebiete. Wie sollte nun nach der Unabhängigkeit ein Nationalstaat aus dem Norden, Westen und Süden werden? Die waren sich ja keineswegs gleich, also begann sofort die Zankerei nach Posten und Macht. Ob man wollte oder nicht, die Igbo dominierten, also wurden sie verdächtigt und verhetzt; die Folge war, dass sie verhasst (wie einst die Juden) waren, bis ein Pogrom gegen Ibgo landesweit losging. An solche Vorgänge hätte man an der Uni von Ibadan niemals auch nur denken können. Diese Intellektuellen realisierten nicht, dass es neue Kräfte wie den Nationalismus geben würde. Bald rumorten unfassbare Kräfte, die alle guten Absichten zunichte machen sollten.

 

Achebe ist ein Meister im Vermitteln solcher menschlichen Abläufe in verschiedenen kulturellen Verhältnissen. Erfrischend ist, dass er selbst  seine Überschätzung gesteht; er bleibt selbstkritisch, denn er glaubte, er als hochgeschätzter Schriftsteller, er könnte ein Vermittler sein; bald musste er feststellen, dass er ohnmächtig war; er wird Botschafter und muss feststellen, dass er kaum irgendwo ankommt. Sein Besuch als scheinbarer Botschafter von Biafra bei Senghor im Senegal ist ein eindrückliches Stück. Erst wird er nicht vorgelassen; dann reden beide über Literatur statt Biafra und Frieden.

 

Ein faszinierendes Beispiel ist ebenfalls der grösste afrikanische Poet (107) Christopher Okigbo, ein Freund von Achebe, der sich unkritisch als Soldat rekrutieren lässt und rasch Karriere im Militär macht. Die Szene erinnert stark an den intellektuellen Rausch vor dem 1. Weltkrieg unter deutschen und französischen Dichtern und Intellektuellen. Okigbo wird von einer Bombe tödlich getroffen. Nichts blieb ausser seinen ausserordentlichen Gedichten.

 

Auch Soyinka wird Tribut mit höchstem Respekt gezollt, denn er stellte sich als Yoruba auf die Igbo-Seite und landete 22 Monate als Landesverräter im Gefängnis. Achebe wird bewusst, dass Politik die Zeichen der Dichter nicht lesen kann.

 

Eines fehlte Biafra wahrlich nicht, nämlich eine starke intellektuelle Basis; doch zeigte sich auch sie ohnmächtig gegenüber Generälen und Soldaten. Es entstand sehr rasch eine grosse Ernüchterung. Diese Intellektuellen glaubten niemals an solche Grausamkeit wie sie der Biafrakrieg offenbarte. Man liess um eines (un)möglichen Erfolgs einer eigenen Nation über eine halbe Million vor Hunger sterben. Über eine Million Kinder verhungerten, also die gesamte Zukunft.

 

Schlussendlich hatte nichts gestimmt. Es war ein Krieg, wo alle, vom Kleinsten bis zum Grössten, von falschen Prämissen ausgingen. Selbst Achebe gibt ehrlich zu: „I also tapped into what I call the oberservation of my reality“(146). Er gibt zu, dass Erziehung und Bildung versagt hatten. Es war also nicht Bildung allein, die Frieden schafft. Selbst Presse und Literatur standen vor dem moralischen Bankrott. Weiter: Obwohl weltweit die Öffentlichkeit den Krieg mitbekam (199: es war der erste voll und ganz über TV vermittelte Krieg), geschah nur wenig von aussen – ausser etwas Hilfe.

 

Es gelingt Achebe, sich und alle – ob direkt oder indirekt- Beteiligten, zu entblössen, so sehr, dass man schlussendlich so weit ist: Entweder sind alle schuld oder niemand. Ein Buch der Offenlegung einer  meisterhaften und ab und zu fast satanischen Verstrickung. Dennoch ist er menschlich, bescheiden und wenig moralisch.

 

Genial ist die Einstreuung von Gedichten, die Achebe vor und nach Biafra verfasste. Am Schluss des Buchs steht programmatisch das Gedicht  After a War: Sowohl wie ein Zeichen der Erlösung als auch einer düsteren Ahnung, dass so etwas nicht das letzte Mal war.  Gedichte sind manches in einem: Gebete und Psalmen, Beschwörung und Fluch, Blues oder Invokation, Meditation und Mandala. Ein Beispiel (von mir übersetzt):

 

Biafra, 1969

 

Zum ersten Mal - Biafra

War da, uns wurde gesagt, es sei eine feine

Skulptur massiv in Hartholz gebrannt

 

Gefrässige weisse Ameisen

Sässen darauf und frässen

Durch seine grossen in Stellung gebrachten Füsse

Hin zum grossen Herz um hinter sich zu lassen

Eine zerfurchte, entleerte Vogelscheuche

 

Und von der Sonne beleuchtete Wellen kamen und schlugen

Wütend auf die leergefressenen Füsse

Bis alles in Millionen Fragmenten Kopf voran auf den Boden fiel

Und gefühllos weggeschwemmt wurde

Zu kalten Küsten –nur Kartographen

Zogen deren Uferlinien

Auf diesen vergessenen felsensicheren Stand.

 

In unserer Zeit kam es erneut

Mit Schmerzen und trockenem Geschmack

Vom Schiesspulver. Und zornige Wracks

Eingepackt in ein halbes Millennium

Von Eroberung, Schlachten

Wegen neuer Öl Dividenden, die nun

An der schwarzen Gurgel durchsickerten

Blut und Lymphe tröpfeln auf

Hände und Füsse

Aufgequellt von Quaschiokor

 

 

Muss Afrika eine

Dritte Zeit abwarten?

 

 

Aus  There Was a Country (2012), S.141-2

Erstmals veröffentlicht 2004 in Collected Poems, New York)

 

 

 

Wole Soyinka

Das ist ein guter Übergang zu Wole Soyinkas 8 Schatzkästchen, in denen es einfach etwas über Afrika - of Africa - zu findengibt. Es kreist um zentrale menschliche und politphilosophische Themen. Warum darf ein Volk für sich fast exklusiv den Begriff Holocaust in Anspruch nehmen? Und wer ist bei einer totalen Weltverflechtung schuldig?  Die ersten vier Essays – mit der Überschrift Past into Present -  kreisen um die Jahrtausende falscher oder anderer Afrika-Wahrnehmungen und ob daraus Schuld entstand? Warum sind die einen Bilder nicht beleidigend und andere verachtend? Etwa Homer vs. Hegel. Was macht den Unterschied? Welche Wiedergutmachung kommt Afrika oder wem zu? Warum werden die jahrhundertelangen Sklavenjagden nicht als Vernichtung der Negro-Rasse angesehen? Und weiter: Warum wird die Sklaverei nach West und Ost oder auch nach Norden nicht gleich ins wissenschaftliche Visier genommen?

 

Da Soyinka als Aufhänger den Millennium Commission Report aus dem Jahr 2001 nimmt, fragt er sich, ob dieses Afrika mit Statistiken und Armutszahlen je begriffen werden kann. Er geht in die Tiefe, bis hinab – man kann sagen – in die dunkelste Hölle, greift aus zu Homer und Herodot, echt Soyinka mit seinem immensen mythologischen Wissen. Ist etwa Afrika nichts anderes als für je verschiedene Kulturen ein Ziehbrunnen von Mythen? Wo man Greuel als Abschreckung zur Erziehung von Kindern holt? Wo liegt der koloniale Übergang zur Gier nach den Rohstoffen und Schätzen? Ab wann gab es in Schwarzafrika wirkliche und nicht mythische Menschen? Wann vergass die Welt die Menschen Afrikas? Europäische Mächte teilten nicht Menschen sondern Land auf Reissbrettern ein; man zog wie in einem Klassenzimmer Grenzen ohne jemals Betroffene zu fragen, ja nicht einmal zu kennen. Später kam dann eine Phase der „Entdeckung“, Afrikas Wildnis mit der Barbarei (etwa Conrad). Erneut ohne Betroffenheit. Ein Kontinent, auf den man all unsere Sünden weg projizieren konnte. Eine Missionszeit.

 

Die Kreise, die er zieht, die Zusammenhänge, die er fast über alle Zeiten und Kontinente hinweg sieht, sind positive Zeichen vom Weltgefühl und ein philosophischer Beweis, was afrikanisch vernetztes Denken auf mehreren Ebenen und in verschiedenen Welten gleichzeitig bedeuten kann. Einmalig für uns, diese ersten vier Kapitel.

 

Zum 1. Kurzkapitel. Afrika kann nicht in Zahlen erfasst werden (wie der Millennium Report); man hat einzuschliessen und nicht auszuschliessen. Vielleicht geht es nicht um Afrika, sondern um seine Integration bei uns. Afrika war nie eine Bedrohung; hatte niemals hegemonistische Absichten. Afrika missionierte nie, blieb tolerant.

 

Das 2. Kapitel hinterfragt Africa’s discovery. Wurde Afrika denn je entdeckt oder blieb nicht dauernd eine Projektion? Was verbindet Homer mit Conrad? Von Herodot bis Frobenius, ob Deutsche oder Briten: immer war es ihr Afrika. Soyinka nennt dies The fictioning of  Africa (45). Africa remains the monumental fiction of European creativity (45). Daher hatte Afrika keine Geschichte; Afrika blieb der Widerspruch zwischen Einbildung und Realität.

 

3. Mit dieser Realität hat auch Afrika zurecht zu kommen. Dazu kommt noch eine weitere (grausame) Dimension. Afrika hat vier Schulen des Umgangs mit ihr: Abenteurer, Händler, im Dienst der Macht Stehende und als 4. Dimension kommt der Sklavenhändler, die cross-continental oder die transatlantische hinzu. Die Sklaverei hat Afrika in alle Winde zerstreut und global allgegenwärtig gemacht, nicht nur im Westen, sondern auch in Asien bis China oder in den Norden bis Dänemark. Das traurige Ereignis der Sklaverei wurde bis heute nicht weltweit und in seiner ganzen Vielfalt und Tiefe behandelt. Daher ist ein jetziges Gespräch über Wiedergutmachung eine lächerliche Flucht in Ohnmacht.

 

Das 4. Kapitel ist ein Höhepunkt. Es geht vom Tree of Forgetfulness, der in Benin und zwar in Ouidah steht. Um diesen hatten die Sklaven, bevor sie verschifft wurden, zu tanzen. Warum? Um alles hinter ihnen Liegende zu vergessen oder um die Geister der Ahnen, ihre Eigenen zu vergessen? In kürzesten Zügen holt Soyinka zu einer weltweiten Sklavereigeschichte aus. Diese menschenverachtende Wirtschaft hält bis heute an. Sobald diese irgendwo auftaucht wird sie mit einem anderen Ereignis verdrängt. Etwa dem inszenierten islamischen Ärger über die dänischen Cartoons gleichzeitig mit dem Zynismus von Dafur. Hier wird er wie Achebe persönlich: Wole befand sich in einem Team der Vermittlung im Sudan; man liess sie nicht auf den Tatort vor und schrie gleichzeitig gegen ein paar Zeichnungen. Wole kommt wie Achebe auf das Never again zu sprechen. Statt dem einstigen Baum in Benin warum nicht eine Plaza of Never Again in New York?

 

Nun folgen unter der Überschrift Body and Soul ebenso vier glänzende Essays über afrikanische Spiritualität und Psychiatrie.

 

  1. Wiederum ausgehend vom Millennium Report wird auf dem grossen Hintergrund von zuvor die Frage nach der Wahl der Ketten (93) heute gestellt. Legt man etwa diese heutzutage freiwillig an? Wer sind die jetzigen Kolonisatoren? Etwa Religionen? Religion ohne Respekt?
  2. Somit sind wir beim ganz wichtigen Thema afrikanischer Religion und/oder Spiritualität. Die Religion der Yoruba, zu denen Soyinka gehört, kann mit allen anderen Religionen sehr wohl zusammenleben. Sie diktiert nicht; sie ist tolerant. Diese Religion geht in Poesie über. Diese Poesie ist Liturgie, ist auch Medizin, ist zugleich Wissenschaft, weil sie das Objekt umkreist. Weiter ist diese Religion Homöopathie, ist afrikanische Psychiatrie. Soyinka illustriert das mit dem ihm so lieb gewordenen „Gott“ Ogun, der alle Gegensätze umfasst, gleichzeitig zerstörerisch und kreativ ist; Ogun umfasst das gesamte Mysterium der afrikanischen Spiritualität, damit auch das Geheimnis des Heilers. Er spricht von „invisible religion“, weil sie gleichzeitig alles umfasst.
  3. Etwas von dieser Yoruba Spiritualität und Denkweise findet man überall auf Schwarzafrika. Afrikanische Realität hat viele Gesichter, weil „Gods evolve“ (156), etwa vom Blitz zur Elektrizität. Ein weiterer wichtiger Punkt ist „der Bezug zwischen Menschen und Göttern ist nicht hierarchisch, sondern gegenseitig austauschbar.“ Man spricht von „osmotischen Beziehungen“ (156). Weiter geht’s. So spielt sich auch die Beziehung zwischen den Ahnen, den Ungeborenen und den Lebenden ab. Wiederum handelt all das Soyinka an Ogun ab. Sein Schluss lautet: Gods are products of a primordial unity (159). Nur deshalb kann Ogun gleichzeitig so manches sein. Aus diesem Geist heraus entfaltet er schrittweise nicht nur eine gesamte afrikanische Kosmologie sondern auch eine Theologie, die sich vehement gegen Islam und Christentum setzt. Als ein Mantra fordert er von allen weltweit „cultural respect“ (181).

 

Das Buch ist nicht immer leicht zu lesen, denn Soyinka setzt ein enormes Wissen voraus und hat darüber hinaus seinen in sich verschlungenen Stil, weil er stets mehr sagen will, als was er auf einer begrenzten Seite Papier niederschreiben kann. Sehr oft nimmt sein Stil den Charakter der Poesie an. Darüber hinaus versteht er genial mit Anspielungen und Vieldeutigkeiten zu arbeiten.

Es ist ein enorm wichtiges Buch für Kulturphilosophen, Theologen, Missionswissenschaftler und die UNO mit ihrem flachen Millennium-Programm. Sein Buch kommt einem Manifest gleich, ganz subtil, indem er schlicht und einfach plausibel vorzeigt, statt zu schimpfen, dichtet er.

 

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Al Imfeld©
20. Nov. 2012