In aller Welt zu Hause

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ISBN 3-85869-292-1
CHF 36.-  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Al Imfeld – eine Biografie
von Lotta Suter

Al Imfeld ist eine große Ausnahmeerscheinung. Diese Biografie erzählt von seinem Leben und Lebenswerk.
Weltbürger aus dem Hinterland
Vor 70 Jahren kam Al Imfeld als erstes von 13 Kindern in einer katholischen Kleinbauernfamilie im Luzerner Hinterland zur Welt. Der älteste Sohn wurde, wie das 
in der Gegend üblich war, Priester. Kaum war er geweiht, schickte ihn Rom wegen seiner »unkatholischen« Ansichten in die Fremde, nach Amerika. Von dort trieben ihn die Zeitumstände und seine eigene Neugier nach Vietnam, später nach Asien und schließlich nach Afrika, in die Heimat seiner Wahl. 

Der Bauernsohn vom Napf hat die meisten Länder dieser Erde bereist. Doch ist er nicht bloß im geografischen Sinn zum Weltbürger geworden, er ist auch ein universal gebildeter Mensch – Theologe, Agrarhistoriker, Entwicklungsexperte, Literaturvermittler, Journalist und Geschichtenerzähler. Mit sicherem Gespür war er immer da, wo die großen Fragen gestellt wurden. Er begegnete Führerfiguren wie Martin Luther King, Präsident Nyerere, Nelson Mandela und Ho Chi Minh – fragte aber auch immer an der Basis nach. 

Nicht Konfrontation, sondern Grenzüberschreitung ist Al Imfelds Leitmotiv, wenn er als katholischer Priester in protestantischer Theologie doktoriert, als Weißer in der Bürgerrechtsbewegung der US-amerikanischen Schwarzen mitmacht oder als pazifistischer Reporter in den Vietnamkrieg zieht. Diese Biografie folgt den Fäden eines weit verzweigten Lebens. 

Presseecho
»Lotta Suters spannend geschriebenes Buch besticht durch Klarheit, Distanz und zugleich Respekt vor einer widersprüchlichen, kämpferischen Persönlichkeit mit einem Lebenslauf, der weder geradlinig noch dogmatisch fixiert war.«
Rudolf Walther, Tages-Anzeiger

»Die Biografie eines Lebenden zu schreiben ist prinzipiell schwierig, Lotta Suter schaffts mit der für Imfeld einzig zuträglichen Mischung aus Zuneigung und kritischem Augenmaß und mit einem Großaufgebot an schriftlichen und – vor allem – mündlichen Quellen. So gelingt ihr das spannende Porträt eines perfekt unschweizerischen Schweizers aus einer Luzerner Kleinbauernfamilie.«
Karl Lüönd, SonntagsZeitung

»Soziales Engagement, journalistische, politische und soziale Arbeit bleiben die Schwerpunkte dieses außergewöhnlichen Menschen, dessen interessante Lebensgeschichte sich wie ein spannender Entwicklungsroman liest.«
Martin Cavelis, Interkulturell und Global, Freiburg